Piano Centrum Rostock

Veranstaltungen im Piano Centrum

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die kleinen Klavierbauer

Kunsthalle beflügeln — Professor Bernd Zack & Mari Namera

Sonntag, 23.06.2019 um 19:00 Uhr in der Kunsthalle Rostock

Beim Benefiz-Auftaktkonzert der Konzertreihe "Kunsthalle beflügeln" spielen am 23. Juni Bernd Zack und Mari Namera Klavierwerke von W. A. Mozart (Klaviersonate Nr. 18), Brahms (aus Klaviersonate Nr. 3), Chopin (Klavierstück cis-moll aus dem Nachlass) und Robert Schumann (Sinfonische Etüden) auf dem über 60 Jahre alten und frisch restaurierten Bechstein-Konzertflügel in der Kunsthalle Rostock.

Mari Namera , geboren in Tokio, begann im Alter 3 Jahren mit Klavierunterricht. Sie studierte an der Hochschule der Künste Tokio (Geidai) bei Kei Itoh, ander Universität der Künste Berlin bei Prof. Elena Lapitskaja un Prof. Björn Lehmann und ab 2015 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Prof. Bernd Zack. Dort schloss sie mit Bestnote ab. Mari Namera erhielt viele hohe Auszeichnungen in Wettbewerben wie dem Japan Player’s Wettbewerb, Roze Klavier Wettbewerb, Verona International Piano Competition, und beim Yachiyo Musik  Wettbewerb (1. Preis). Seitdem tritt sie regelmäßig in Klavierabenden und als Solistin mit Orchester in Japan und Deutschland auf.

Bernd Zack ist ein international gefragter Pianist und Pädagoge. Er konzertiert bei bekannten Festivals und in bedeutenden Konzertsälen der Welt. 1985 wurde er als Professor für Klavier an die Musikhochschule Lübeck berufen, seit 1995 ist er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er leitete Meisterklassen in der Schweiz, in Deutschland, Chile, Japan, Korea, Rumänien, Griechenland und Taiwan und war Juror in bekannten Wettbewerben.

Werden Sie Förderer! - Weitere Informationen finden Sie unter rostockpianos.de/kunsthalle

Eintritt: 15,00 €/ ermäßigt 10,00 €
Kartenvorverkauf: MVTicket, deren Vvk.-Stellen oder fragen Sie im Piano Centrum Rostock

Kartenvorverkauf im Überblick für sämtliche Veranstaltungen der Konzertreihe "Kunsthalle beflügeln" finden Sie hier

die kleinen Klavierbauer

Kleine Kla­vier­bauer

Fragen Sie nach unserem nächsten Termin!

Wisst ihr, wie ein Klavier entsteht und wo der tolle Klang des Instruments herkommt? Wisst ihr, wo sich Elefant, Schaf und Hirsch im Klavier verstecken?

Wir laden euch auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Klaviere und Flügel ein. Durch Klappenöffnen, Tastendrücken, Saitenzupfen und die Erklärungen unseres Klavierbauers werden wir herausfinden: Wo ist eigentlich der Ton versteckt?

Der Eintritt ist frei! — Nur mit Anmeldung!

Vergangene Veranstaltungen

die kleinen Klavierbauer

Bachfest 2019 - Klavierabend mit Matthias Kirschnereit

Sonntag 12. Mai 2019, 20:00 Uhr, Kunsthalle Rostock

Die Kunsthalle Rostock eröffnete am 15. Mai 1969 ihre erste Ausstellung. In den einzigen Neubau eines Kunstmuseums der DDR fand damals ein besonderes Instrument seinen Weg. Bereits 1959 verkaufte die Firma C. Bechstein einen Konzertflügel an das Unternehmen "Deutscher Außen- und Innenhandel" (DIA) in Ost-Berlin, das der DDR zur Beschaffung schwer erhältlicher Wirtschaftsgüter und dem Export wichtiger Kulturgüter, oft im Warentausch, diente. So wurde auch der Bechstein-Flügel mit hoher Wahrscheinlichkeit im Rahmen eines Kompensationsgeschäftes am 27.02.1959 nach Ost-Berlin geliefert. Ungewöhnlicherweise berechnete man ihn erst am 14.04.1959, also lange nach der Auslieferung. Welchem Zweck der Flügel zwischen 1959 und 1969 gedient hat, bleibt im Dunkeln. Die insgesamt 60 Lebensjahre sind nicht spurlos an dem noch ganz in Schellack polierten Instrument vorübergegangen. Und so hat man sich in der Kunsthalle entschieden, dem Instrument neues Leben einzuhauchen. In Koopreation mit dem Klavier- und Flügelhersteller C. Bechstein Berlin und uns, dem Piano Centrum Rostock wurde das Instrument umfangreich generalüberholt und erscheint nun zum Rostocker Bachfest wieder in neuem Glanz.

Werden Sie Förderer! - Weitere Informationen finden Sie unter rostockpianos.de/kunsthalle

Matthias Kirschnereit, seit 1997 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, spielt in der Kunsthalle auf dem frisch restaurierten Bechstein-Flügel neben dem Italienischen Konzert BWV 971 und dem Präludium C-Dur aus dem Wohltemperieren Klavier von Johann Sebastian Bach Fantasien von Carl Philipp Emanuel Bach und Wolfgang Amadeus Mozart, mehrere Chopin-Etüden, die Variations sérieuses d-Moll op. 54 von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Stücke von Claude Debussy, Robert Schumann und Sergej Rachmaninow.

Der Eintritt: 20 Euro — Vorverkauf über www.mvticket.de oder im Pressezentrum, Tel.: 0381 491 79 22

die kleinen Klavierbauer

Bachfest 2019 - GrenzGänge

GrenzGänge – Schostakowitsch BACH
Donnerstag 16. Mai 2019, 19:30 Uhr, Katharinensaal/hmt Rostock

Auszüge aus Dmitri Schostakowitschs Praeludien (Op. 34) werden kombiniert mit Stücken aus dem Wohltemperierten Klavier (Bd. 1) von Bach. Obwohl sie Jahrhunderte trennen, teilen sich die Kompositionen von Bach und Schostakowitsch eine ca. 20-jährige Entstehungszeit. Die Werke werden auf innovative Weise so miteinander verwoben, dass die Grenzen zwischen ihnen verschwimmen. Umrahmt wird die musikalische Darbietung von einer Installation mit Live-Malerei des bekannten Künstlers Degenhardt Andrulat.

Serra Tavsanli wurde in Istanbul geboren, Studium am dortigen Konservatorium, Musikpädagogik bei Prof. Bernd Goetzke – Hannover, Künstlerische Ausbildung bei Prof. Anatol Ugorski – Detmold, Konzertexamen bei Prof. Gerald Fauth – Leipzig. Wertvolle Impulse erhielt sie von renommierten Musikern wie Renate Kretschmar, John Perry, Jan Gottlieb Jiracek, Heidrun Holtmann. Ihre Konzertreisen führten Sie bereits 2017 nach Rostock, wo Sie mit dem Programm „Luther und Bach“ begeisterte. Serra Tavsanli liebt es, auf Instrumenten von C. Bechstein zu spielen. „Wenn ich auf einem C.-Bechstein-Flügel spiele, erlebe ich eine sehr intime Begegnung mit dem Instrument. Ich gehe auf eine musikalische Reise, in der mir der Flügel zusätzliche Inspirationen schenkt und mich immer wieder positiv überrascht. Was kann einer Pianistin besseres passieren, als dass jedes Mal ein erstes Mal ist?“

Der Eintritt: 25 Euro — Vorverkauf über www.mvticket.de oder im Pressezentrum, Tel.: 0381 491 79 22

Retrospektive

Bachfest 2019 in Rostock
Wir waren dabei!

Schließende Worte von Birger Birkholz vom Bachverein Rostock am 25. Mai 2019:

Nun ist es geschafft: Am Sonntag haben wir mit dem Abschlusskonzert in der Tamsenwerft in Rostock-Gehlsdorf nach 10 Tagen unser Rostocker BachFest beendet.

Viele Mitglieder konnten wir während des BachFestes bei Konzerten und anderen Veranstaltungen begrüßen, einige waren auch als Helfer aktiv beteiligt. Dafür herzlichen Dank!

Wir können sehr zufrieden mit dem Verlauf des BachFestes sein. Es war eine Herausforderung, aber es war vor allem eine große Freude.

Alle geplanten Veranstaltungen konnten stattfinden (manche mit kleinen Änderungen), überwiegend waren die Konzerte, Vorträge, Gottesdienste usw. gut und sehr gut besucht oder sogar ausverkauft.

Die Rückmeldungen bereits während des BachFestes von Festbesuchern und auch jetzt danach sind durchweg positiv und mit Dankbarkeit versehen. Die kleinen Hinweise, die wir erhalten haben und die wir uns auch zu Herzen nehmen, sind eher marginal. Aber sie zeigten uns, mit welcher Anteilnahme unsere Gäste zum BachFest kamen. Die Neue Bachgesellschaft e.V., in deren Namen wir das BachFest organisieren durften, hat uns bereits während des Festes aber jetzt auch am Ende sehr anerkennend zum 94. Bachfest der NBG gratuliert.

Über 60 ehrenamtliche Helfer haben uns während des BachFestes unterstützt und damit das BachFest erst wirklich möglich gemacht.

Wenn Sie Zeit und Muße zu einem visuellen Rückblick haben, dann empfehlen wir die gesammelten Pressebeiträge und Filme, die auf den folgenden Seiten aufgerufen werden können.

Diesen Beitrag auf MV1 finden Sie noch nicht auf unseren Websites, da er erst gestern veröffentlicht wurde: https://www.youtube.com/watch?v=85EyVxp2e6g.

Wir danken dem NDR und MV1, beide Sender haben uns sehr gut auf dem Weg zum BachFest, aber auch während des BachFestes begleitet.
Dankbar sind wir auch den Unterstützern, die die Finanzierung des BachFestes erst möglich gemacht haben. Dabei gilt unser besonderer Dank der OSPA mit den ihr angeschlossenen Stiftungen, der Nordkirche mit den unterschiedlichen Strukturen, der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Ohne diese Unterstützung hätten wir das Vorhaben "BachFest Rostock" nicht realisieren können.

Wir danken Ihnen, dass Sie dem Vorstand des Bachverein Rostock e.V. das Vertrauen geschenkt haben, dieses BachFest in Rostock auszurichten.

Ich persönlich danke Ihnen nun auf diesem Weg ganz herzlich, denn mit der Wahl zum Vorstandsvorsitzenden und dem Auftrag, das BachFest mitzuorganisieren, haben Sie mir eine unglaubliche Lebenserfahrung und Freude geschenkt.

Mit freundlichen Grüßen
Birger Birkholz

15 Jahre Piano Centrum Rostock
Wladimir Iwanenko macht die Funktion einzelner Elemente des Klaviers deutlich.
Wladimir Iwanenko macht die Funktion einzelner Elemente des Klaviers deutlich.

Von pinken Klavieren bis zu Tom und Jerry
— Zum Maus-Türöffner-Tag lud das Piano Centrum Rostock interessierte Kinder zu sich ein

NNN | 13. Oktober 2018 | Rostock

„Das klingt ja, wie wenn bei Tom und Jerry jemand auf ein Klavier fällt“ stellt Linus, 9, erstaunt fest. Er lauscht mit den anderen Kindern gespannt den Ausführungen von Musikpädagogen Wladimir Iwanenko, der versucht, die Funktionsweise des Dämpfers im Klavier zu veranschaulichen.

Das Piano Centrum Rostock lud am 3. Oktober 40 Kinder in drei Durchgängen in ihre Räumlichkeiten. Initiator der Veranstaltung ist „Die Sendung mit der Maus“ des WDR. Jedes Jahr öffnen sich für interessierte Kinder deutschland­weit Türen, die ansonsten verschlossen bleiben und hinter denen sich etwas Besonderes verbirgt. Dieses Jahr nahmen fast 80.000 Kinder an dieser Aktion teil und schauten hinter 785 Türen. Eine dieser Türen führte ins Piano Centrum Rostock zu Nino Wahsner und Wladimir Iwanenko, die auch dieses Jahr wieder zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Klaviere geladen hatten.

Gemeinsam mit den Kindern reflektierte Klavierbauer Nino Wahsner, wie ein Klavier entsteht und wo der tolle Klang des Instrumentes herkommt. Durch viele Fragen brachte er die Kinder zum Grübeln: Warum sind eigentlich viele Klaviere schwarz? Haben die Kinder auch schon andere Farben gesehen? Geht es auch in pink? Ja, auch das ist möglich. Es kommt nur auf den Lack an. Dass dieser allerdings sehr streng riecht, wissen die Kinder jetzt auch.

Vor den Augen der Kinder schraubte Wahsner danach das Klavier auf und schaute, was für Bauteile sich im Inneren verbergen. Durch Klappenöffnen, Tastendrücken und Saitenzupfen wurde herausgefunden: wo ist eigentlich der Ton versteckt? Zum Anfassen gab es eine echte Klaviertaste in die Hand. „Aus einem verstorbenen Klavier“, schmunzelte Wahsner.

Immer wieder überraschend sind die Fragen der Kinder. Interessierten sich die jüngsten Besucher noch eher für Grundsätzliches: „Warum hat das Klavier so ne schwarzen Dinger hier?“ mit Blick auf die schwarzen Klaviertasten, wurde es bei den älteren Kindern schon konkreter: „Meine Lehrerin sagt immer, man darf nicht zu zweit auf einem Klavier spielen. Das verstimmt sich dann. Stimmt das?“. Als Musikpädagoge fand Wladimir Iwanenko jedoch die richtigen Antworten und stellt klar, dass die Aussage der Lehrerin wohl das Klavier vor einer allzu rabiaten Spielweise schützen solle, es aber wunderschöne vierhändig gespielte Stücke gebe.

Die Möglichkeit, Klavier zu spielen mit Blick auf die Mechanik im Inneren lockte dann im Anschluss noch viele Kinder ans Klavier. Auch Eefje, 10, und ihren Bruder Albert, 6, die mit ihren Eltern kamen. Albert beginnt bald mit dem Klavierspielen und bei ihm sollte der Besuch das Interesse am Instrument noch mehr wecken. Ob die Veranstaltung dabei geholfen hat, konnte der Junge danach nicht sagen, aber über das Tütchen Gummibärchen hat er sich allemal gefreut.

Bleibt zu wünschen, dass sich im nächsten Jahr noch viel mehr Türen in Rostock für interessierte Kinder öffnen.

OZ-Talk — Klaus Kreut­zer
Klavier­händler mit viel Engagement

Donnerstag, 19. Mai — 19:30 Uhr

Klaus Kreutzer unterhält mit dem Piano Centrum Rostock die größte Auswahl an Tasteninstrumenten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Er ist gelernter Klavier- und Cembalobauer, Konzertstimmer und Handzug-Instrumentenmacher. Im musikalischen Talk mit Chefredakteur Andreas Ebel und Kulturchef Michael Meyer plaudert der studierte Jurist über das, was er und sein Team so machen, wie sie sich engagieren und wo manchmal der Schuh drückt.